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Sie vermehrte sich seitdem mit jedem Jahre, zumal unter Friedrich II. Den größten Zuwachs erhielt sie durch die Erwerbungen der Spannheim'schen, Julius'schen, Rolos'schen, Möhsen'schen und Dietz'schen Sammlungen, ferner durch die des Prinzen Heinrich, durch königliche und andere Schenkungen, und durch Ankäufe, unter denen auch eine sehr bedeutende Anzahl chinesischer Werke von Professor Neumann in München. Im Ganzen enthält die Bibliothek etwa 600.000 Bände (an 5.000 Handschriften), und unter den besonderen Merkwürdigkeiten die Luftpumpe Ottos von Guerike. Jährlich erscheint ein gedruckter Katalog der Aquisitionen. Der 1840 verstorbene Oberbibliothekar Wilken gab eine sehr lehr i. I. 1806 von dem Direktor derselben, Pros. Nr. Zeune; kann Mittwochs von 10 — 12 Uhr besucht werden.