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Erwartungsvolles PublikumDa hat man wasAutor im Gespräch verpasst

Volle Reihen – Tränen im Raum – alle Bücher weg

AusLesung-Klostergalerie dem Rheinland zurück in die alte Heimat Zehdenick bei Oranienburg kam der Autor Hans Jürgen Fenske, der in wenigen Tagen 80 wird. Er las am Freitag aus seinem neuen Buch in Geduld zum Signieren mitbringender Klostergalerie Zehdenick.

Nahe des Ernst Reuter Platzes in Charlottenburg hat vor wenigen Monaten eine neue Galerie geöffnet.

Björn MissalSänger und Songwriter Björn Missal im Showcase

Der rasant aufstrebende Sänger Björn Missal, der bereits seine Fangemeinde im Sturm begeistert, wird bei einem Showcase in Berlin zu sehen sein.

Fans und Interessierte an der neuen deutschsprachigen Musik des Nordlichts können ihn live mit brandneuen Songs und Bandbegleitung erleben am:

Dienstag, 4. Oktober 2011

Collegium Hungaricum in Berlin-Mitte,

Dorotheenstraße 12.

Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr

F. MercuryJahrhundertsänger wäre heute 65

Als Farrokh Bulsara kam einer der Giganten des Rock 1946 auf Sansibar zur Welt. Am 5. September hätte er seinen 65. Geburtstag gehabt.

In einer indischen Schule nahe Bombay bekam er den Vornamen „Freddie“. Während seiner bereits durch Schulbands geprägten Jugend kam er 17jährig nach London, wo nach vier Jahren in kleineren Bands auf die späteren Band-Säulen, den Weltklasse-Gitarristen Brian May und den kraftvollen Drummer Roger Taylor stieß.

Aus: Tagebücher von Karl August Varnhagen von Ense Band 1. 1861

Sonnabend, den 7. Dezember 1839.

„How weary, stale, flat, and unprofitable,

Seem to me all the uses of this world!“

Dass diese Worte Hamlets mir den ganzen Tag im Kopfe herumgingen, möchte immerhin sein, dass sie aber meiner Stimmung unabweislicher Ausdruck geworden, ist arg und kläglich. In der Tat bin ich nahe daran, mit meinem hiesigen Leben bankrott zu machen. Mit meinem hiesigen, denn die Schuld liegt mehr an Berlin, als an mir selbst.

Es soll sich von selbst verstehen, dass der Künstler sein Handwerk kann; er soll aber auch ein feiner Kerl sein und damit etwas anzufangen wissen. Stauffer-Bern

Wer dem Publikum gegenüber die Kunst wie ein Spielzeug behandelt, dem geschieht recht, wenn das Publikum wie ein eigensinniges, schlecht erzogenes Kind für die kostbaren Gegenstände mit Unvernunft, Gleichgültigkeit, Geringschätzung und raschem Überdruss dankt. Franz Liszt

Gesegnet sei die Stunde, die mich Herr der Technik werden ließ, um jetzt dem Geiste unbeirrt nachgehen zu können. Feuerbach

Dass die Schönheit vergänglich ist, das ist der Trost der Hässlichkeit. Julius Münz

Rubens hatte darüber Ansichten, die sich alle die merken sollten, die die Vertiefung der Frage eines richtig gehandhabten Pinsels und eines gut angebrachten Pinselstrichs für unter ihrer Würde halten. In diesem ganzen großen Stück Malerei, das so brutal und so leichtfertig gemacht zu sein scheint, ist auch nicht das kleinste Detail, das nicht durch das Gefühl inspiriert und augenblicklich mit nie fehlender Hand wiedergegeben wäre. Wäre die Hand nicht so schnell, so müsste sie hinter dem Gedanken zurückbleiben; wäre die Improvisation langsamer, so könnte das Leben sich nicht mit der gleichen Gewalt mitteilen; wäre die Arbeit zaghafter oder weniger greifbar, so müsste das Werk schwerfälliger werden und würde an Geist und an Persönlichkeit verlieren. Fromentin

Urteile über Menschen und Dinge der Welt, die als Bilder in uns liegen und so viel Zweige haben, als ein Baum Wurzeln hat und ebenso langsam gewachsen sind wie ein solcher, lassen sich nicht in einem Sprung aus einem Kopf in den andern verpflanzen. August Pauly

 

Kladderadatsch 1850Humoristisch-satyrischer Volks-Kalender des Kladderadatsch für 1850. Herausgegeben von D. Kalisch (1820-1872) deutscher Schriftsteller

 

Singe, wem Gesang gegeben — Uhland.

Was ist des Deutschen Vaterland — Arndt.

Und wer's nicht kann, der stehle — Schiller.

Schweigend, in der Abenddämmerung Schleier — Matthisson.

Draußen, wo die letzten Häuser stehen — Goethe.

Nachts um die zwölfte Stunde — Zedlitz.

Saat von Gott gesä't am Tage der Garben zu reifen — Klopstock.

Dann wird die Sichel und der Pflug

In seiner Hand so leicht,

Dann singe du beim Wasserkrug: — Hölty.

Ein kleines Lämmchen weiß wie Schnee — Gellert.

Was glänzt dort im Walde im Sonnenschein — Körner.

Empor aus schweren Träumen — Bürger.

Es ist eine alte Geschichte

Doch bleibt sie ewig neu! — Heine.

 

Vienna Teng - Foto von Kellie Kano

Sie hat bereits mehrmals in Deutschland sehr erfolgreiche Touren gemacht und speziell im Internet-Verkauf ihre Platten Waking Hour und Warm Strangers ihre Musik an Mann und Frau gebracht. Die 1978 geborene amerikanische Sängerin und Songschreiberin chinesischer Vorfahren mit der warmen, durchdachten Stimme und dem ruhigen, kraftvollen Klaviereinsatz kommt auch diesen Sommer mit ihrer Band nach Deutschland. Wir haben Sie vor den Konzerten in Köln, Kassel und Hannover für das Berliner Publikum zu Wort gebeten.

Vom Gulag Sachsenhausen zum Friedhof in Zehdenick in einem Buch.

Berlin seit 500 Jahren. Vom Fischerdorf zur Weltstadt. Geschichte und Sage. Band 2. 1864. Von Adolph Streckfuß (1823-1895) deutscher Agrarökonom und Schriftsteller.

Der Streit zwischen Lutheranern und Reformierten dauerte noch immer mit unveränderter Heftigkeit fort. Einen Teil der Schuld hieran trug Friedrich selbst, der für die Reformierten eine große Parteilichkeit zeigte, obgleich er sich gern den Schein gab, als sei er vollkommen unparteiisch. So legte er im Jahre 1694 ein Glaubensbekenntnis in 10 Punkten ab, in welchen er Calvin und Luther als in gleichem Grade auserwählte Rüstzeuge Gottes erklärte; er hielt zwar vollkommen seine reformierten Grundsätze aufrecht, tat es aber in einer Fassung, durch welche die Lutheraner nicht beleidigt werden konnten.

Aus: Von Lenz zu Herbst: Dichtungen. Von Günther Walling (Carl Ulrici) 1887

Frühlingsstille – Bäume schwanken
Blütenschwer,
Mädchen wandeln in Gedanken
Still einher.

Seht, wie träumerisch das helle
Auge schaut,
Leise flüsternd spricht die Quelle:
„Sie ist Braut.“

Aus: Berlin wie es ist - Fortsetzung der Sitten- und Charaktergemälde von London, Madrid und Wien. 1827. Von Karoly Maria Kertbeny (1824-1882) österreichischer Journalist und Menschenrechtler

Selten wird eine Stadt von der Größe Berlins so arm an sehenswürdigen Dingen sein; wenige Tage reichen hin, alles in Augenschein zu nehmen, was Berlin in dieser Hinsicht zu bieten hat.