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Das Hauptportal ziert das in Erz gegossene Bildnis seines Gründers, König Friedrichs I. Zu beiden Seiten des Portals befinden sich vier Statuen von Hulot: die Rechenkunst, Geometrie, Mechanik und Feuerwerkskunst darstellend. Am sehenswertesten sind die im innern Hofe über den Fenstern angebrachten Köpfe sterbender Krieger von Schlüter. Das Innere besteht aus zwei großen Sälen, welche durch alle vier Seiten des Gebäudes gehen. Im unteren Geschosse befindet sich das schwere Geschütz, unter denen einzelne ein besonderes historisches Interesse haben. Im oberen befinden sich Handwaffen aller Art, deren geschmackvolle, sinn- und lehrreiche Anordnung den großartigsten Eindruck auf den Beschauer machen. Der Besuch desselben ist Mittwoch und Sonnabend von 2 — 4 Uhr, nach vorhergegangener Meldung bei dem Zeughauptmann Herrn Jost, in der nahen Mollersgasse Nr. 1, dem Publikum unendgeldlich gestattet. — S. auch den Artikel Gießhaus.