Mittwoch, 22 Mai 2013

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Das Königliche Opernhaus am Operplatz in Berlin

Berliner OpernhausAus: Der Fremde in Berlin und Potsdam: neuester und zuverlässigster Wegweiser beim Besuche dieser Hauptstädte und ihrer Umgebungen, eine genaue Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen enthaltend, ... etc. Von Julius Löwenberg (1800-1893) deutscher Geograph und Autor. 1843

Opernhaus, das Königliche, am Opernplatz. Der Bau desselben begann unter Friedrich II. 1741, und bereits 1742 am 7. Dezember ward es mit der ersten Oper Kleopatra von Graun eingeweiht. Es bildet ein nach allen Seiten freistehendes längliches Viereck, 261 Fuß lang und 103 Fuß breit; die Tiefe der Schaubühne von den Lampen an beträgt 88 Fuß, und das Haus, das vier Reihen Logen, ein Parterre und ein Parkett enthält, fasst ungefähr 2.500 Personen.

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Berliner Königliche Bibliothek am Opernplatz um 1850

Berliner Bibliothek am OpernplatzAus: Der Fremde in Berlin und Potsdam: neuester und zuverlässigster Wegweiser beim Besuche dieser Hauptstädte und ihrer Umgebungen, eine genaue Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen enthaltend, ... etc. Von Julius Löwenberg (1800-1893) deutscher Geograph und Autor. 1843

Bibliothek, die Königliche, auf dem Opernplatze, Eingang von diesem Platze, ist 1780 von Friedrich II. erbaut. — Schon der große Churfürst sammelte zuerst die zerstreuten Büchersammlungen seiner Ahnen, ordnete und vermehrte sie, und räumte ihnen einen großen Saal im Seitengebäude des Schlosses ein.

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Berliner Akademie-Gebäude

Berlin AkademieAus: Der Fremde in Berlin und Potsdam: neuester und zuverlässigster Wegweiser beim Besuche dieser Hauptstädte und ihrer Umgebungen, eine genaue Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen enthaltend, ... etc. Von Julius Löwenberg (1800-1893) deutscher Geograph und Autor. 1843

Akademie-Gebäude, das, unter den Linden Nr. 38, ist nach Nehring 1680 erbaut, nach einem Brande 1765 von Boumann wieder hergestellt, und 1835 durch den neuen Ausbau bedeutend vergrößert worden. Im mittleren Fenster der Hauptpforte ist die Berliner Normaluhr, nach der alle anderen gerichtet werden. Im unteren Stockwerke des Frontgebäudes sind die Sammlungen von Gipsabgüssen und die Lehrzimmer; im oberen Stockwerke des Front- und rechten Seitengebäudes sind die Sitzungs- und Bibliothekszimmer der Akademie der Wissenschaften, wo auch die Kunstausstellungen im September und Oktober stattfinden.

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Die sehenswertesten öffentlichen Gebäude Berlins

Aus: Der Fremde in Berlin und Potsdam: neuester und zuverlässigster Wegweiser beim Besuche dieser Hauptstädte und ihrer Umgebungen, eine genaue Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen enthaltend, ... etc. Von Julius Löwenberg (1800-1893) deutscher Geograph und Autor. 1843

Von den öffentlichen Gebäuden sind sehr viele sehenswert und stehen in architektonischer Hinsicht den ausgezeichnetsten zur Seite, die überhaupt existieren. Aus dem Mittelalter haben sich zwar im Ganzen nur drei bemerkenswerte Baudenkmäler erhalten: die Kloster-, Marien- und Nikolaikirche. Sie repräsentieren in ihrem Material die beschränkten Mittel, welche der Baukunst jener Zeit zu Gebote standen. Der Sandstein fehlte fast ganz. Der Wenige, der aus dem Magdeburgischen kam, war dem Verwittern zu sehr ausgesetzt.

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Die Kirchen Berlins

Aus: Der Fremde in Berlin und Potsdam: neuester und zuverlässigster Wegweiser beim Besuche dieser Hauptstädte und ihrer Umgebungen, eine genaue Beschreibung aller Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen enthaltend, ... etc. Von Julius Löwenberg (1800-1893) deutscher Geograph und Autor. 1843

Sie haben weder eine architektonische, noch irgend eine kunstgeschichtliche Bedeutsamkeit. Die Zahl der Kirchen beträgt in der Stadt, die Kapelle im Königlichen Schlosse, so wie die Kirchensäle mehrerer Anstalten, z. B. der Charitée, des Arbeitshauses, der Hausvoigtei u. v. a. mitgerechnet, 27. Außerhalb der Stadt sind 6, unter denen die aus dem Wedding sich durch ihren Basilikenstil nach Schinkel auszeichnet. Davon gehören 23 den evangelischen, 4 den französischen und 2 den katholischen Gemeinden; mehrere gehören der deutschen und französischen Gemeinde gemeinschaftlich. Zur Besichtigung derselben wendet man sich an den in ihrer Nähe wohnenden Küster.

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